Zu den rechtsextremen und queerfeindlichen Schmierereien an der Regenbogen-Treppe und der Gedenktafel zur Bücherverbrennung am Albaniplatz erklärt die Göttinger SPD-Landtagsabgeordnete Karola Margraf:

„Ich verurteile diese Tat aufs Schärfste. Das ist kein harmloser Vandalismus, sondern ein gezielter Angriff auf Vielfalt, Menschenwürde und unsere Erinnerungskultur. Gerade am Albaniplatz, dem Ort der Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten, wiegt eine solche Tat besonders schwer.“

Margraf betont, dass die Regenbogen-Treppe ein sichtbares Zeichen für Akzeptanz, Respekt und die Vielfalt der Göttinger Stadtgesellschaft sei. „Wer dieses Symbol beschmiert und rechte Parolen hinterlässt, will Menschen einschüchtern. Dem müssen wir uns klar entgegenstellen.“

Die SPD-Landtagsabgeordnete würdigt dabei die schnelle Reaktion der Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums: „Diese jungen Menschen haben nicht weggesehen. Sie haben gehandelt und zeigen damit, dass Göttingen stärker ist als Hass und Einschüchterung.“ Als Mitglied des Kultusausschusses des Landtages sieht Margraf darin auch ein wichtiges Zeichen politischer Bildung: „Demokratie und Courage lernt man nicht nur im Unterricht. Sie zeigen sich genau in solchen Momenten, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen, Haltung zeigen und deutlich machen, dass rechte Hetze keinen Platz hat.“

„Rechte Einschüchterung darf niemals normal werden. Göttingen ist und bleibt eine offene, solidarische und demokratische Stadt. Diese Haltung müssen wir immer wieder sichtbar machen – besonders dann, wenn sie angegriffen wird“, fordert Margraf eine konsequente Aufklärung der Tat und eine klare gesellschaftliche Antwort.