Heute habe ich das Max-Planck-Gymnasium Göttingen besucht und mir auf dem Schulhof am Theaterplatz die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ angesehen. Die großformatigen Porträts von Holocaust-Überlebenden berühren unmittelbar. Sie erinnern daran, dass Demokratie, Menschenrechte und ein respektvolles Miteinander nicht selbstverständlich sind – sondern immer wieder gelernt, gelebt und verteidigt werden müssen.
Vielen Dank an Schulleiter Rainer Merkel, Stefanie Kamin und Maximilian Annacker-Rieken für den herzlichen Empfang und den intensiven Austausch über Demokratiebildung in der Schule.
Besonders beeindruckt hat mich, wie breit das MPG dieses Thema angeht. Die bevorstehende Woche „Haltung zeigen!“ zeigt, welchen Stellenwert Demokratiebildung an der Schule hat. Unter dem Dreiklang Demokratie, Menschenrechte und Zivilcourage setzt sich die Schulgemeinschaft in ganz unterschiedlichen Formaten damit auseinander, was diese Werte im Alltag bedeuten – in der Schule, im Miteinander und in unserer Stadtgesellschaft.
Dass Maximilian Annacker-Rieken die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ ans MPG geholt hat, ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Sie macht Erinnerungskultur mitten auf dem Schulhof sichtbar und lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich mit Geschichte, Verantwortung und Gegenwart auseinanderzusetzen.
Auch das weitere Engagement des MPG, etwa rund um Stolpersteine, sichtbare Zeichen gegen Antisemitismus oder zuletzt der Einsatz für Vielfalt und Respekt an der Regenbogentreppe, zeigt: Diese Schule übernimmt Verantwortung.
Die Ausstellung ist noch bis zum 27. Juni auf dem Schulhof am Theaterplatz für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Besuch lohnt sich sehr.
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